Starthilfe in Westbengalen:

So entfalten Frauen ihr Potential

Hier fließt deine Hilfe hin

2021 fördern wir für die nächsten zwei Jahre 95 Frauengruppen im indischen Bundesstaat Westbengalen. Jeden Monat fließt ein Euro pro Konto an das Team von Pater Lawrence D’ Almeida. Das Ziel: Frauen fördern und forden, damit diese ihr Leben selbst gestalten können. 

Einsatz für die Ureinwohner

Seit 1954 setzt sich unser Team im indischen Bundesstaat Odisha für Menschen ein, die am Rande der Gesellschaft stehen. 2007 weiteten sie ihre Tätigkeiten auf den benachbarten Bundesstaat aus. Sie gründeten in West Medinpiur, dem zweitgrößten Distrikt in Westbengalen, mitten im Zentrum des Stammesgebiets der Ureinwohner die sogenannte „Bezda Mission“. Deren Hauptziel ist es, die Rechte der indigenen Völker und deren Lebensqualität zu verbessern.

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Über 1.000 Familien in 34 Dörfern

Dank der Hilfe von Fair4good startet Pater Lawrence Almeida ein Hilfsprogramm, das auf zwei Jahre angelegt ist. Es richtet sich in erster Linie an Frauen in 34 Dörfern der Panchayat-Gebiete: Monharpur, Tararui sowie Ranisori, die sich alle im West Medinipur Distrikt befinden. Mit den folgenden vier Maßnahmen wollen Pater Lawrence und sein Team die Lebenssituation von mehr als 1.100 Familien nachhaltig verbessern.

Frauen-Power durch Bildung & Praxis

Die Frauen erhalten in praxisnahen Kursen konkrete Tipps, Anregungen und Anleitungen für moderne Anbaumethoden und Tierzucht. Die können sie einfach umsetzen und somit die Erträge und das Einkommen in den Familien steigern. Wir unterstützen die Gruppen auch bem Kauf von Saafgut und Jungtieren. Gewünschter Nebeneffekt des Ausbildungsprogramms: Die Stellung der Frau in der Familie wird verbessert und sie werden deutlich selbstbewusster.

Die Frauen in der "Höhle der Löwen"

Viele Familien brauchen zum Überleben neue Einkommensquellen. Ein Weg aus der Armut kann der Aufbau eines eigenen kleinen Business sein. Doch dazu braucht es Ideen und Beratungskompetenz. Beides vermitteln wir in dem Projekt mit speziell entwickelten Schulungsprogrammen. Hierbei greifen wir auf die langjährige und gute Zusammenarbeit mit 95 Selbsthilfegruppen zurück. Sie bilden wir als Trainer (als "Löwen") aus. Das versetzt sie in die Lage,  die armen Familien in ihrem Ort bei der Planung, dem Aufbau und der Finanzierung des eigenen Business zu begleiten. Sie übernehmen für die „Startups“ auch die Buchhaltung und Projektleitung. Außerdem helfen sie die Produkte auf dem Markt zu verkaufen. Und zu Beginn fungieren die Selbsthilfegruppen als Genossenschaft, innerhalb dessen die Familien gemeinschaftlich ihr neues Business auf- und ausbauen können.

Landflucht stoppen

Ob durch Schulungsmaßnahmen oder dem Aufbau eines eigenen Business, das Ziel ist dasselbe: Wir wollen die finanzielle Lage der Menschen auf dem Land verbessern, ihnen eine Perspektive schenken und so die Flucht in die Städte stoppen. Denn in den Metropolen landen die meisten perspektivlos in den Slums. Das wollen wir verhindern.

Gesundheits-Scouts ausbilden

Das Gesundheitswesen in der Region ist miserabel. Dabei ist die Gesundheit ein wertvolles und hohes Gut. Unser Ziel ist es, mit einfachen Mitteln die Situation zu verbessern. Dabei setzt unser Projekt auf Bewusstseinsbildung und Ausbildung. Auch hierbei nutzen wir wieder die 95 Selbsthilfegruppen als Multiplikatoren. Sie sollen im Rahmen unseres Projektes als "Gesundheits-Scouts" ausgebildet werden. Ihre Aufgabe ist es, in den Dörfern vor allem Frauen für Gesundheitsthemen zu sensibilisieren, sie aufklären und schulen. Das Gesundheitprogramm beinhaltet dabei Tipps für bessere für bessere Hygiene, Schulungen von Erste-Hilfe-Maßnahmen, Früherkennung von Krankheiten und Ernährungsberatung.